Mayr Umweltanalytik GmbH

Akkreditiertes Prüflaboratorium nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005

Büro:

Bgm.-Drey-Str. 27

82140 Olching

Tel.: +49 8131 56 80 0

www.mayr-umweltanalytik.de

Labor:

Brunngartenstr. 5

85221 Dachau

Fax: +49 8131 56 80 14

info@mayr-umweltanalytik.de



ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN



Stand: Januar 2011.



1. Geltungsbereich - Vertragsgrundlage

Die Vertragsbeziehungen zwischen der Firma Mayr Umweltanalytik GmbH (nachfolgend Fa. Mayr genannt) und den Kunden richten sich ausschließlich nach den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Fa. Mayr. Der Kunde erkennt diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Auftragserteilung an.



2. Umfang und Ausführung des Auftrages

Verträge bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Im Falle einer mündlichen Auftragserteilung ist die Fa. Mayr berechtigt, den Inhalt des Vertrages durch schriftliche Bestätigung unter Zugrundelegen des im Bericht festgehaltenen Untersuchungsumfanges zu bestimmen. Erklärungen, Bestätigungen oder Zusagen von Mitarbeitern bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform oder der schriftlichen Bestätigung. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich ausschließlich aus dem Angebot inklusive etwaiger schriftlicher Auftragsbestätigungen. Soweit Fristen für die Auftragsdurchführung bestimmt wurden, sind diese nur dann verbindlich, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Diese Bestimmungen gelten auch für Vorberichte.

Die Bearbeitungsdauer beträgt im Regelfall 10 Arbeitstage nach Probeneingang im Labor. Bei größeren Analysenprojekten und Sonderuntersuchungen muß die Bearbeitungszeit gesondert abgesprochen werden.



3. Probenanlieferung

Die Anlieferung von Proben durch den Kunden erfolgt auf dessen Kosten und Gefahren. Dies gilt nicht, wenn eine Abholung vereinbart ist. Bei Versand durch den Kunden muß das Untersuchungsmaterial sachgemäß und unter Beachtung etwaiger von der Fa. Mayr erteilten Anweisungen verpackt werden.

Der Kunde haftet für alle Schäden, die auf eine gefährliche Beschaffenheit des Probenmateriales zurückzuführen sind. Der Kunde ist verpflichtet, auf alle ihm bekannten Gefahren hinzuweisen und der Fa. Mayr entsprechende Handlungshinweise schriftlich mitzuteilen.

Bei angelieferten oder übersandten Proben, die nicht von der Fa. Mayr selbst bzw. nicht von den externen Probenehmern der Fa. Mayr entnommen wurden, ist eine Plausibilitätsbeurteilung der Prüfergebnisse nicht möglich.

Besteht ein Auftraggeber auf Untersuchungen, bei denen für die beauftragte Analytik nicht fachgerecht entnommene und konservierte Proben bzw. qualitativ oder quantitativ ungeeignetes Probenmaterial angeliefert wurde, wird im Prüfbericht mittels eines Disclaimers auf die hieraus resultierende mögliche Beeinträchtigung der Prüfergebnisse hingewiesen.



4. Probenaufbewahrung

Amtliche Gegenproben werden bis zum Ablauf der amtlichen Versiegelung, längstens jedoch sechs Monate nach Postausgang des Prüfberichtes sachgerecht gelagert. Andere Proben werden, soweit deren Beschaffenheit dies zuläßt, ebenfalls sechs Monate aufbewahrt. Wasserproben werden i.d.R. zwei Wochen nach Postausgang des Prüfberichtes entsorgt.

Soweit im Einzelfall eine kürzere Aufbewahrungsfrist angezeigt ist, weil nach dem Stand der Technik danach eine Auswertung nicht mehr möglich ist, teilt die Fa. Mayr dem Kunden die dadurch verkürzte Aufbewahrungsfrist mit.

Nach Ablauf dieser Zeit werden die Proben unter Beachtung etwaiger gesetzlicher Vorschriften entsorgt. Die Entsorgungskosten gehen zu Lasten des Kunden. Sofern der Kunde eine Rücksendung der Proben wünscht, erfolgt dies nach schriftlicher Anforderung und auf seine Kosten.



5. Vergabe von Unteraufträgen

Einige angebotene Untersuchungen werden nicht im Labor der Fa. Mayr durchgeführt, sondern erfolgen in Unterauftrags- oder Fremdvergabe in dafür kompetenten Partnerlaboratorien. Der Auftraggeber wird hierüber bei Auftragserteilung informiert.



6. Preise

Der Preis wird im einzelnen projektbezogen vereinbart.

Mehraufwand: Sollte der im Einzelfall kalkulierte Kostenaufwand für Personal, Geräte und Verbrauchsmaterial im Rahmen der Untersuchungsmaßnahmen durch einen Umstand, den die Fa. Mayr nicht zu vertreten hat (z.B. Witterungseinflüsse) überschritten werden - wenn nicht im Angebot bereits enthalten - , so ist der Mehraufwand gesondert gegen Nachweis zu vergüten.



7. Zahlungsbedingungen

Rechnungen sind 14 Tage nach Rechnungsstellung ohne jeden Abzug zahlbar. Die Fa. Mayr ist jederzeit berechtigt, Teilrechnungen auszustellen. Im übrigen gilt folgende Regelung: Gerät der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug, so ist Fa. Mayr berechtigt, Zinsen in Höhe von 3 Prozent über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.



8. Haftung und Gewährleistung

Die Fa. Mayr erbringt ihre Leistungen auf der Grundlage eines nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 etablierten und ständig weiterentwickelten Qualitätssicherungssystems unter Anwendung ihrer auf nationalen und internationalen Standard- und Normverfahren beruhenden Allgemeinen und Standard-Arbeitsanweisungen sowie der branchenüblichen Sorgfalt.

Die Fa. Mayr haftet für die Fehlerhaftigkeit ihrer Leistungen durch deren kostenlose Wiederholung.

Beanstandungen jeglicher Art müssen vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich geltend gemacht werden. Für Schadenersatzansprüche haftet die Fa. Mayr nur im Falle vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verletzung vertraglicher oder außervertraglicher Pflichten. Die Haftung umfaßt außer bei Vorsatz nicht solche Schäden, die bei dem konkreten Auftrag typischerweise nicht erwartet oder vorhergesehen werden konnten. Die Fa. Mayr haftet bei Eintritt eines durch die Fa. Mayr zu verantwortenden Schadensfalles im Rahmen seines Versicherungsschutzes bis zur Höhe der Deckungssummen

Personenschäden auf € 2.000.000

Sach- und /oder Vermögensschäden auf € 500.000



9. Haftungsausschluß

Rät die Fa. Mayr von der Beauftragung eines bestimmten (Sub-)Unternehmers zur Durchführung externer Leistungen oder von der Durchführung einer bestimmten Maßnahme oder Untersuchung ab, ist jegliche Haftung der Fa. Mayr ausgeschlossen.

Für die Wiederbeschaffung von Proben, die z.B. durch Zerstörung eines Probengefäßes oder als Folge eines Gerätedefektes für die Analyse nicht mehr verwendbar sind, wird kein Ersatz geleistet.

Die Fa. Mayr haftet nicht für Prüfergebnisse von Proben, die nicht von den internen oder externen Probenehmern der Fa. Mayr entnommen wurden bzw. bei denen für die beauftragte Analytik nicht fachgerecht entnommenes und konserviertes und/oder qualitativ oder quantitativ ungeeignetes Probenmaterial angeliefert wurde.

Bei Untersuchungen von Mischproben bedeutet eine Unterschreitung eines Zuordnungs- oder Grenzwertes nicht notwendigerweise, daß für alle zugehörigen Teilproben eine Unterschreitung des jeweiligen Zuordnungs- oder Grenzwertes ebenfalls gegeben ist. Eine etwaige Gewährleistung im Sinne von Punkt 8 kann daher nur aufgrund der Prüfergebnisse der entsprechenden Einzelproben erfolgen.



10. Verjährung

Sämtliche Ansprüche gegen die Fa. Mayr verjähren 1 (ein) Jahr nach Erbringung der Leistung. Dies gilt nicht in den Fällen, in denen die gesetzliche Verjährungsfrist kürzer ist.



11. Schutz der Arbeitserzeugnisse

Die Fa. Mayr behält an den erbrachten Leistungen - soweit diese hierfür geeignet sind - das Urheberrecht. Der Kunde darf die im Rahmen des Auftrages ausgefertigten Prüfberichte mit allen Tabellen, Berechnungen und sonstigen Einzelheiten nur für den Zweck verwenden, für den sie vereinbarungsgemäß bestimmt sind.

Die Veröffentlichung und Vervielfältigung der Prüf- und Untersuchungsberichte, insbesondere zu Werbezwecken, sowie deren auszugsweise Verwendung in sonstigen Fällen, bedürfen in jedem Fall der schriftlichen Gestattung.



12. Geheimhaltung

Die Fa. Mayr verpflichtet sich, alle Ergebnisse, die im Zusammenhang mit einem Auftrag erarbeitet werden, dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Erhaltene oder gewonnene Informationen werden vertraulich behandelt.



13. Rücktritt

Der Kunde kann seinen Untersuchungsauftrag zurückziehen. Es werden dann die bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführten Untersuchungen und Unkosten in Rechnung gestellt.

In seltenen Fällen ist eine Analyse aufgrund ungewöhnlicher Matrixbelastung oder eines schwerwiegenden Gerätedefektes nicht durchführbar. Die Fa. Mayr behält sich deshalb das Recht vor, eine Untersuchungszusage zu widerrufen. Der Auftraggeber wird hierüber innerhalb von 10 (zehn) Werktagen nach Probeneingang informiert. Die bis dahin entstandenen Aufwendungen für die Untersuchung werden nicht berechnet.



14. Allgemeine Bestimmungen

Ansprüche des Kunden aus Verträgen mit der Fa. Mayr unterliegen einem Abtretungsverbot.

Mit Kaufleuten, welche nicht zu den in § 4 HGB Genannten zählen, gilt Olching als Erfüllungsort und Gerichtsstand vereinbart.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein sollten, so bleiben die übrigen davon unberührt.